Das Wichtigste auf einen Blick 2.55, 2.93, 2.35
| Rote Liste | nicht gefährdet |
| Bestimmungsmerkmale |
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| Wichtigsten Inhaltsstoffe |
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| Wichtigste Wirkung |
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| Wichtigste Anwendung |
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| Verarbeitung |
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| Nice to Know | Pionierpflanze |
Steckbrief
| Herkunftsstatus 2.55 | Heimische Wildform |
| Weitere Namen 2.55 | Kriechendes Fünffingerkraut, Kriechender Gänsefuß, Ruhrkraut |
| Pflanzenfamilie | Rosengewächse - Rosaceae |
| Gattung | Fingerkräuter |
| Fundort | Arbeit |
| Standort 2.55, 2.93 |
Lichtverhältnisse
Bodenbeschaffenheit
Beispiele
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| Merkmale 2.55, 2.71, 2.93 |
Wuchsverhalten
Wurzel
Stengel
Blatt
Blüte
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| Blütezeit 2.55, 2.71 | Juni - September |
| Erntezeit 2.35, 2.93 |
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| Vermehrung 2.55 |
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| Giftig | Nein - Essbar |
| Verwechslungsgefahr 2.35 |
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Unterscheidungsmerkmale
- Andere Arten der Fingerkräute die nicht explizit genannt werden:
- bleiben meist kleiner
- blühen früher im Jahr
- bilden kürzere Ausläufer
| Kriechendes Fingerkraut | Gänsefingerkraut | Blutwurz | |
| Blattform | Hand mit 5 Finger | Gänsefeder, gefiedert | Hand mit 5 Finger |
| Kronblätter | 5 | 5 | 4 |
| Blattfarbe | Vorder- und Rückseite grün | Unterseite silbrig-weiß behaart | - |
Allgemeines
Bedeutung bot. Name Google
- Potentilla = Ableitung von lat. kräftig
- Reptans = Ableitung von lat. kriechend
Bedeutung umgangssprachlicher Name 2.93
Ruhrkraut = Wurde sehr oft für die Behandlung von Ruhr (Durchfallerkrankung) eingesetzt, wegen seinem Gerbstoffgehalts
Historisches
Mittelalter 2.35
- Es gibt Aufzeichnungen in Kräuterbücher über seine Verwendung
- Wurde von Heilkundigen hauptsächlich bei Magen-Darm-Erkrankungen genutzt und für die Behandlung von Wunden und Geschwüren
Therapie und Volksheilkunde 2.55, 2.35, 2.93
Inhaltsstoffe
| Vitamine | C |
| Sekundäre Pflanzenstoffe |
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Wirkung
- Adstringierend
- Entzündungshemmend
- Schleimhautschütztend
- Abführend/Stopfend
- Blutreinigend
- Fiebersenkend
- Antibakteriell
- Antiviral
- Leicht schmerzstillend
Hinweis
Laut Studien sind Hinweise vorhanden dass die Fünffinger-Arten blutzuckersenkend, leberschützend, entzündungshemmend, antibakteriell, antioxidativ und neuroprotektiv wirken. Dies soll aufgrund des hohen Gerbstoffanteils der Fall sein. Hier ist ein Extrakt aus den Rhizomen potenter im Bereich Entzündungshemmung und Antioxidation.
Anwendungsbereiche
- Magen-Darm-Erkrankungen
- Durchfall
- Verdauungsprobleme
- Obere Atemwegserkrankungen
- Erkältung
- Fieber
- Hauterkrankungen
- Schürfwunden
- Kleinere Verletzungen
- (Nässende) Ausschläge
- Unreine Haut
- Blutungen in Mund- und Rachenschleimhaut (Zahnfleischbluten)
- Menstruationskrämpfen
- Lebersträkung
- Krebsvorbeugung (keine gesichtere Studie)
Darreichungsform
- Auszug
- warm/kalt
- Alkohol/Wasser
- Umschläge
- Spühlungen
- Salben/Cremes
- Lebensmittel
Naturheilkunde 2.94
Wird verwendet, meist jedoch eher die Blutwurz.
Phytotherapie 2.35
Es gibt diverse Studien aber es ist noch nicht in der Phytotherapie aufgenommen.
Verwendung in der Küche 2.94, 2.71, 2.94
Geschmack
Blätter
- Säuerlich
Blüten
- Süß-Sauer
Was wird verwendet?
Blüten und Blätter
- Smoothie
- Salat
Passt gut zu ... 2.35, 2.71
- Käsespeisen
- Süßenspeisen
- Herzhaftespeisen
Rezepte/ideen
- Wildkräuter Smoothie
- Kräuterfrischkäse
- Kräuterbutter
- Kräutersalz
- Kräutersalat
- Vinagre
- Kräuteröl
- Spinatersatz
- Wurzelgemüse
- Kräutermilch
Gut für die Natur 2.55
Nektar- und Pollenlieferant
- Wildbienen 46 (Nektar und/oder Pollen, davon keine spezialisiert)
- Raupen 11 (davon 3 spezialisiert)
- Schwebfliegen3
- Käfer 1
Wissenswertes 2.55
- Pionierpflanze
- Beispiele für Raupen, welche diese Pflanze als Nahrung nutzten
- Würfeldickkopffalter (Pyrgus spec.)
- Brombeerspinner (Macrothylacia rubi)
- Beispiele für Wildbienen, welche diese Pflanze als Nahrung nutzten
- Sandbienen (Andrena spec.)
- Furchenbienen (Halictus spec.)
- Schmalbienen (Lasioglossum spec.)
Gut für den Gärtner 2.55
Gartengestaltung 2.55
- Wenig anspruchsvoll
- Bevorzugt frischfeuchten, nährstoffreichen humosen Lehm- oder Tonboden im Halbschatten
- Idealer Bodendecker um Freiflächen zu verringern
Schädlinge & Krankheiten 2.55
- Häufig Pilzerkrankungen wie Rostflecken und Mehltau (nicht Bestandgefährdend)
- Selten Wurzelgallen von Gallwespen